Stahlbau, Metallbau, Fassadenverkleidungen und Bedachungen
Neues Interventionszentrum (IZ) Melide – SBB
Bauherr
Mancini & Marti SA, Bellinzona (Generalunternehmung)
Endkunde
SBB AG, Infrastruktur, Bellinzona
Planung und Bauleitung
AF Toscano SA, Rivera (Planer)
Pöyri Svizzera SA (Bauleitung)
Bautechniken
Vorfabrizierte Elemente
Rohbauarbeiten
Abdichtung
Umgebungsarbeiten
Beschreibung des Bauwerks
Das Projekt sieht den Bau eines zweigeschossigen Dienstgebäudes mit einer Länge von 52 m, einer Breite von 10 m und einer Gesamthöhe von 8.3 m vor.
Das Gebäude wird Schlafräume, eine Werkstatt, ein Lager, Büros, Schulungs- und Aufenthaltsräume sowie ein überdachtes Gleis für den Lösch- und Rettungszug umfassen.
Das Gebäude wird nach Minergie P Eco erstellt und zertifiziert.
Gleis 14 ist als Abstellgleis für den Lösch- und Rettungszug (LRZ) vorgesehen.
Dieses Gleis ist auf einer Länge von rund 80 m von einer Überdachung in Stahlbau gedeckt.
Für den Unterhalt des LRZ ist unter Gleis 14 eine Unterhaltsgrube vorgesehen.
Baubeginn und -ende
05.2019 – 03.2020
Aufgabe von JODA Metalcostruzioni
Verantwortlich für den Stahlbau, die Fassadenverkleidung, die Bedachungen und die Metallbauarbeiten (einschliesslich Fenster und Türen).
Technische Merkmale und Beschreibungen
Überdachung in Stahlbau von 45.7 Tonnen mit insgesamt rund 630 m2 überdachter Fläche, bestehend aus 17 Rahmen mit zugehörigen Längs- und Randträgern (Ausführungsklasse EXC3 nach Norm EN 1090).
Bedachung aus Trapezblech mit umlaufenden Abdeckblechen und Anschlussblechen zur Fassade.
Trag- und Befestigungskonstruktion des Gleises von 10 Tonnen, bestehend aus 18 Stützen und vor Ort verschweissten Längsträgern (Ausführungsklasse EXC3 nach Norm EN 1090).
Fassadenverkleidung aus Polycarbonat von insgesamt rund 880 m2, aufgeteilt in 625 m2 für die Ausfachung der Gebäudefassade und 255 für die seitliche Ausfachung der Überdachung. Punktuelle Unterkonstruktion und Befestigung der Ausfachung mit Aluminiumbügeln sowie zugehörigen abgekanteten, pulverbeschichteten Spenglerarbeiten.
Sockelverkleidung aus Faserzementplatten mit Unterkonstruktion aus lackiertem Stahl, insgesamt rund 240 m2.
Fenster mit mehreren festen Feldern aus thermisch getrenntem Aluminium mit punktuell eingesetzten Paneelen aus lackiertem Stahl, insgesamt rund 120 m2. Befestigung auf an der Wand fixierten Blindrahmen sowie Anschluss-Spenglerarbeiten (Abdeckbleche, Leibungen und Fensterbänke) aus abgekantetem, pulverbeschichtetem Aluminium.
Thermisch getrennte, lackierte Stahltüren für den Zugang zum Gebäude mit automatisierten Schlössern und Leibungen als Wandanschluss.
Zwei Schiebetore von 5 und 10 Metern für die Zufahrt zum Areal (automatisiert und manuell).
.PDF herunterladen: Link